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22.11.2010
Buchtipp: DotNetNuke 5.4 Cookbook (Sebastian Leupold)
Ich bin ja kein Jungspund mehr und habe auch schon zu Studienzeiten angefangen, ein eigenes Fachbuch für Kommilitionen herauszugeben, aber mit meinem verrosteten Englisch hätte ich mich da nie daran getraut. Nun passierte es aber Anfang des Jahres, dass ein Manager des Packt Verlags an mich heran trat, ob ich nicht als "Technical Reviewer" ein neues DotNetNuke-Buch redigieren wollte. Nun langweile ich mich nicht gerade, aber das war eine neue Herausforderung und so sagte ich zu - auch wenn mir der Autor John K. Murphy völlig unbekannt war.

DotNetNuke 5.4 CookBookIn den folgenden Wochen erhielt ich vom Verlag mehr oder weniger regelmässig die einzelnen Kapitel des "DotNetNuke 5.1 Cookbook", die ich zumeist rotgetränkt zurückschickte - ohne eine Antwort zu erhalten, was mich doch ein bisschen stutzig machte. Ich habe aber versucht, gründlich alle Fehler zu finden und auch die letzten Entwicklungen jeweils mit einfliessen zu lassen.

Für die zweite Korrekturrunde fehlte mir dann die Zeit, so dass ich umso gespanter war, als ich im Oktober mein Belegexemplar des gedruckten Werks in Händen hielt. Und ich muss sagen, ich bin vom Ergebnis sehr angetan - John Murphy hat hier m.E. das beste Buch zu DotNetNuke erstellt. Jedes der 13 Kapitel besteht aus mehreren "Rezepten", die man in etwa einer halben Stunde am eigenen System nachvollziehen kann, die Schritte sind einfach nachzuvollziehen und werden gut erklärt (ich weiß, dass das nicht bei jedem anderen Tutorial der Fall ist).  

Das Buchs steigt ohne große Vorreden mit der Installation ein, danach geht es um die Einrichtung und gerade Benutzer, Gruppen und Seiten incl. Berechtigungen werden ausführlich erklärt. In einem weiteren Kapitel werden mehrere DNN-Module vorgestellt, eine echte Hilfe, wenn man ein eigenes Portal aufbaut.

Die weiteren Kapitel konzentrieren sich auf die Erstellung eigener Erweiterung: Module, Skins und Widgets, m.E. auch so, dass Nicht-Entwickler damit was anfangen können - wobei auch weitergehende Themen behandelt werden.

Insgesamt finde ich das Buch recht gelungen und kann es nur empfehlen.
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